Kölner Micados-Netzwerk: mehr als 220 Interessierte bei Lesung von Theodor Michael

Kölner Micados-Netzwerk: mehr als 220 Interessierte bei Lesung von Theodor Michael

Am 20. Januar 2015 war es soweit: Der Autor, Schauspieler und afro-deutsche Zeitzeuge des Nationalsozialismus, Theodor Michael, las auf Einladung von der studentischen Vereinigung „Micados – Netzwerk zur interkulturellen Öffnung des Lehramts“ aus seiner Biographie „Deutsch sein und schwarz dazu. Erinnerungen eines Afro-Deutschen“.

Gegen 19:45 Uhr begann Herr Michael, im Wechsel mit seinem Stiefsohn Burkhard Schell, aus seiner Autobiographie zu lesen. Der Hörsaal war mit über 220 Interessierten voll besetzt, aber während der Lesung hätte man buchstäblich eine Stecknadel fallen hören können, so gebannt folgten alle Zuhörer_innen den Worten des charismatischen Autors und seinem Mitstreiter. Nachdem die beiden ca. 45 Minuten aus der Schulzeit und Jugend Michaels‘ berichtet hatten, schloss sich eine ebenso lang dauernde Fragerunde an. Hierbei stellte das Publikum viele persönliche Fragen, andere Themen bezogen sich hingegen auf aktuellere Themen wie Rassismus im Allgemeinen und Pegida im Spezielleren. Der Autor gab mit Unterstützung von Herrn Schell bereitwillig Auskunft und bestach dabei mit seiner Authentizität und seinem Humor. Als Rat gab er den Zuhörer_innen mit auf den Weg, „wählen zu gehen!“, denn nur so könne man die Politik beeinflussen.

Ermöglicht wurde der Abend durch die Unterstützung von dem Zentrum für LehrerInnenbildung und KölnAlumni sowie  durch die zahlreichen freiwilligen Helfer_innen des Netzwerks Micados.

 

(Lena Walbröl – Mitglied von MICADOS)

 

2015-02-09T10:30:04+00:00