Ministerin für Schule und Weiterbildung im Austausch mit dem Sprechergremium

Ministerin für Schule und Weiterbildung im Austausch mit dem Sprechergremium

Schulministerin Sylvia Löhrmann hat sich am 22. April in Düsseldorf mit Sprechergremium des Netzwerks „Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte“ getroffen. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand der Einsatz der Netzwerkmitglieder, die in den letzten Jahren durch zahlreiche Maßnahmen qualifiziert wurden, mit dem Ziel, gemeinsam eine Schule der Vielfalt zu schaffen. Die Ministerin freute sich, dass das Netzwerk inzwischen auf rund 700 Lehrkräfte aus allen Schulformen und Landesteilen angewachsen ist und eine zunehmend wichtige Rolle im Kontext der interkulturellen Öffnung der Schule sowie im interreligiösen Dialog spielt.

Das Projekt „Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte“ wurde im Jahr 2007 vom Schulministerium in Kooperation mit dem nordrhein-westfälischen Integrationsministerium initiiert. Der Ausgangspunkt dieses Projekts war, dass Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte in mehrfacher Hinsicht eine wichtige Rolle im Bildungssystem übernehmen können: Aktuell haben rund 26 Prozent aller Schülerinnen und Schüler einen Migrationshintergrund. Der Anteil der Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte beträgt jedoch nur etwa fünf Prozent. Dabei sind gerade sie sichtbare Beispiele für einen gelungenen Aufstieg durch Bildung. Zudem können ihre jeweiligen kulturellen und sozialen Kompetenzen im Prozess einer interkulturellen Schulentwicklung genutzt werden. Sie können systematisch zum Abbau institutioneller Diskriminierung beitragen und symbolisch eine Kultur des Willkommen-Seins und der Anerkennung repräsentieren.

2015-05-18T14:38:50+00:00