Rückblick: Zweite Veranstaltung der Reihe Bildung – Migration – Gesellschaft

Rückblick: Zweite Veranstaltung der Reihe Bildung – Migration – Gesellschaft

Am 4. Dezember fand der zweite Teil der Veranstaltungsreihe „Bildung – Migration – Gesellschaft“ statt, mit dem Titel „Durchgängige Sprachbildung und sensibler Umgang mit Sprache als Brücke zum Umgang mit Vielfalt“. Die Veranstaltungsreihe wird vom Projekt Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte in Kooperation mit dem DGB-Bildungswerk durchgeführt.

Als Referentin trat Dr. Claudia Benholz von der Universität Duisburg-Essen auf. In ihrem Vortrag erörterte sie die Bedeutung der Mehrsprachigkeit für die Migrationsgesellschaft. Sie machte deutlich, dass Mehrsprachigkeit einige Vorteile und gleichzeitig keinerlei Nachteile bei der kognitiven Entwicklung eines Kindes nach sich zieht. Deshalb sollte diese Kompetenz gefördert werden.

Unterstützung erhielt Frau Dr. Benholz von Praxisexpertin und Netzwerkmitglied Mona Massumi  (Koordinatorin Diversity, Zentrum für LehrerInnenbildung Uni Köln). In ihrem Vortrag beleuchtete sie die Bedeutung von Mehrsprachigkeit in der Schule: Was muss für eine erfolgreiche und durchgängige Sprachbildung in der Schule getan werden und wie können Lehrkräfte mit Migrationshintergrund diese Kompetenz erwerben und anwenden?

Die fachlich in die Tiefe gehenden Präsentationen fanden großen Anklang bei den Teilnehmern und führten zu anregenden Diskussionen, bei denen alle neue Erkenntnisse gewinnen konnten. Am Ende waren sich alle Teilnehmer einig, dass Mehrsprachigkeit eine wichtige Ressource ist, die unbedingt stärker gefördert werden muss.

Sollten sie Interesse an den Vorträgen haben, können Sie sie sich hier herunterladen:

Dr._Claudia_Benholz_Vortrag

Mona_Massumi_Vortrag

 

2014-12-10T14:57:41+00:00