Universität Dortmund: Sprache macht Schule

Universität Dortmund: Sprache macht Schule

Am 17. November fand der Projekttag zum Thema SPRACHE.MACHT.SCHULE an der TU Dortmund statt. Veranstalter war das Netzwerk für Lehramtsstudierende mit Zuwanderungsgeschichte (LSmZ) der Universität Dortmund in Kooperation mit dem Dortmunder Kompetenzzentrum für Lehrerbildung und Lehr-/ Lernforschung (DoKoLL) und dem Projekt Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte des Landes NRW. Der Schwerpunkt des Projekttags war die Mehrsprachigkeit in der Schule und wie man diese als Ressource für gelingende Schulentwicklungsprozesse nutzen kann. Mit dieser Fragestellung beschäftigten sich sowohl die Referate wie auch die verschiedenen Workshops.

Die zahlreichen Teilnehmer wurden von Prof. Dr. Barbara Welzel (Prorektorin Diversitätsmanagement) und Prof. Dr. Stephan Hußmann (Direktor des DoKoLL) begrüßt. Anschließend stellte Mostapha Bouklouâ als Landeskoordinator des Projekts Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte die Kooperation des Projekts Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte mit dem LSmZ und dem DoKoLL vor.  Der Impulsvortrag von Prof. Dr. Ludger Hoffmann stellte auf beeindruckende Weise dar, dass Mehrsprachigkeit der Normalfall und Einsprachigkeit die Ausnahme ist.

Daraufhin wurde die Studie „Mehrsprachigkeit im Alltag von Schule und Unterricht in Deutschland“ von Prof. Dr. Yüksel Encini (FH Bielefeld) und dem LSmZ Netzwerksprecher Habib Güneşli vorgestellt. Es wurde deutlich, dass Mehrsprachigkeit, mit allen Herausforderungen und Chancen, eine wichtige Ressource für den Schulalltag darstellt, die aber viel stärker gefördert werden muss, damit alle profitieren können. Deshalb ist es enorm wichtig die Potenziale von Lehrkräften mit einem Migrationshintergrund zu fördern.

Der Projekttag war ein großer Erfolg, was im Feedback der Teilnehmer deutlich wurde. Die referierenden Expertinnen und Experten haben den Studierenden zahlreiche praxisorientierte Einblicke gegeben. Alle waren sich einig, dass Mehrsprachigkeit im schulischen Alltag noch weitaus besser eingebunden und gefördert werden müsse – auf dem Weg dahin muss aber noch viel getan werden.

2014-12-03T11:45:17+00:00